Was an einem Express-Umzug wirklich kurz ist
Kurz ist die Vorlaufzeit, nicht die Arbeit. Zwei Zimmer mit 26 Kubikmetern brauchen dieselben Stunden, ob Sie drei Wochen vorher anrufen oder am Abend davor. Getragen wird gleich viel, gefahren wird dieselbe Strecke, die Treppe bleibt dieselbe Treppe. Deshalb gibt es bei uns keinen Aufschlag dafuer, dass es schnell gehen muss. Ein Preis, der nur wegen Ihrer Eile steigt, wäre ein Preis für Ihre Lage, nicht für unsere Leistung.
Was sich bei kurzer Vorlaufzeit wirklich aendert, ist die Auswahl. Drei Wochen vorher können Sie sich den Tag aussuchen und damit den Preis steuern. Zwei Tage vorher nehmen Sie, was frei ist. Und frei ist in aller Regel das, was sonst keiner wollte: der Montag, der Freitag, der Samstag, der Monatsletzte. Genau diese Tage tragen einen Aufschlag. So entsteht der Eindruck, Eile koste Geld. In Wahrheit kostet der Resttag Geld.
Ein Beispiel mit echten Zahlen. Drei Zimmer, 38 Kubikmeter, Grundpreis 779 Euro. Fällt der freie Termin auf einen Mittwoch, den 12., zahlen Sie 779 Euro. Fällt er auf den Freitag, den 31., kommen 60 Euro für den Freitag und 90 Euro für den Monatsletzten dazu: 779 plus 60 plus 90 sind 929 Euro. Dieselbe Wohnung, dieselben Kräfte, dieselbe Strecke, 150 Euro Unterschied. Der Unterschied steckt im Datum.
Wir sagen Ihnen diese Zahl, bevor Sie zusagen. Nicht hinterher auf der Rechnung, nicht als Position, die erst am Umzugstag auftaucht. Wenn Sie anrufen und einen Tag nennen, nennen wir den Preis für diesen Tag und den Preis für den nächsten freien Tag ohne Aufschlag. Dann entscheiden Sie.
Was wir für einen kurzfristigen Termin von Ihnen brauchen
Bei langer Vorlaufzeit fahren wir zur Besichtigung. Bei zwei Tagen Vorlauf ist dafuer keine Zeit, also machen wir das Aufmass am Telefon. Das geht, wenn Sie fünf Dinge parat haben. Mit diesen Angaben steht der Festpreis im Gespräch, nicht erst am nächsten Tag.
Fehlt eine Angabe, rechnen wir vorsichtig, und vorsichtig heisst nach oben. Das ist für niemanden gut. Zwei Minuten Vorbereitung vor dem Anruf sparen Ihnen mehr Geld als jede Verhandlung.
Fünf Angaben, danach steht der Preis
- Zimmerzahl und ungefaehre Quadratmeter, dazu ob Keller oder Dachboden mitgehen
- Etage an beiden Adressen und ob es einen Aufzug gibt, der Möbel fasst
- Wie weit der Wagen an die Haustür kommt, gemessen in Schritten
- Ob die Sachen gepackt sind oder ob Kartons und Packdienst dazukommen
- Welcher Tag es werden soll und ob ein anderer Tag auch ginge
Warum der schnellste Termin oft auch der günstigste ist
Viele glauben, kurzfristig gehe nur noch am Wochenende. Das Gegenteil stimmt. Samstag ist der meistgefragte Tag im Berliner Umzugsgeschaeft und damit der am fruehesten ausgebuchte. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Monatsmitte sind die Tage, an denen am ehesten noch eine Besetzung frei ist. Sie sind zugleich die Tage ohne Aufschlag. Wer flexibel ist, bekommt also den leichteren und den billigeren Termin in einem.
Das hat einen einfachen Grund. Mietvertraege enden fast alle zum Monatsende. An den letzten drei und den ersten drei Tagen eines Monats will halb Berlin gleichzeitig umziehen. Diese sechs Tage tragen bei uns 90 Euro Aufschlag, und sie sind trotzdem zuerst weg. Dazwischen liegen rund drei Wochen, in denen deutlich weniger los ist.
Wenn Ihr Mietvertrag Ihnen ein paar Tage Luft laesst, nutzen Sie sie. Zwei Tage frueher raus kostet Sie vielleicht zwei Tage doppelte Miete, spart aber je nach Wohnungsgroesse 90 bis 210 Euro und bringt Ihnen die ausgeruhtere Mannschaft. Rechnen Sie beides gegeneinander, bevor Sie den Termin festlegen.
Geht es wirklich nicht anders, dann geht es nicht anders. Wir rechnen Ihnen den Aufschlag vor, Sie sagen ja oder nein, und wir fahren. Keine Ueberraschung am Umzugstag.