Warum Last Minute den Ruf hat, teuer zu sein
Die Rechnung ist einfacher, als viele denken. Wer vier Wochen vorher bucht, hat alle Tage zur Auswahl und nimmt fast immer den günstigsten. Wer zwei Tage vorher bucht, nimmt den, der uebrig ist. Uebrig bleiben die Tage, die zuletzt gebucht werden, und das sind bei uns nicht zufaellig die Tage mit Aufschlag.
Ausgerechnet der Samstag ist dabei die Ausnahme von der Regel: Er ist teuer und trotzdem zuerst weg, weil viele ihn für den bequemsten Tag halten. Was in der Woche vor dem Monatsende wirklich noch zu haben ist, sind oft der Montag und der Freitag, und beide tragen einen Aufschlag, 30 beziehungsweise 60 Euro.
Dazu kommt die Uhrzeit. Kurzfristige Aufträge werden gern hinten an einen Tag gehaengt, an dem vormittags schon etwas anderes laeuft. Faengt die Arbeit dann nach 16 Uhr an, sind das 45 Euro zusätzlich. Wir sagen Ihnen das vorher und fragen, ob ein frueherer Beginn an einem anderen Tag für Sie besser wäre.
Unterm Strich zahlen Sie bei uns also nicht für Ihre Eile, sondern für das Datum, das Ihre Eile uebrig gelassen hat. Der Unterschied ist wichtig, weil er sich beeinflussen laesst: Ein Tag Verschiebung kann 210 Euro ausmachen.
Wie Sie auch kurzfristig noch sparen
Wenn der Termin nicht mehr zu verschieben ist, bleiben andere Hebel. Manche davon bringen mehr als der Tagesaufschlag, den Sie nicht vermeiden können.
Der grösste Hebel ist die Menge. Jeder Kubikmeter, der nicht mitfaehrt, spart Zeit beim Tragen und Platz im Wagen. Wer eine Wohnungsgroesse tiefer rutscht, spart bei drei auf zwei Zimmer 250 Euro.
Fünf Stellschrauben, die wirklich etwas bringen
- Einen Tag frueher oder später pruefen, das bringt je nach Kombination 30 bis 210 Euro
- Beginn vor 16 Uhr legen, das spart 45 Euro ohne jede weitere Aenderung
- Aussortieren statt mitnehmen, Entsorgung kostet ab 38 Euro je Kubikmeter und fällt einmal an
- Kleinteile selbst packen, der Packdienst kostet 24 Euro je Stunde und Kraft
- Bei wenig Hausrat ins Stundenmodell wechseln, Möbelkoffer mit zwei Kräften 74 Euro je Stunde
Wann sich Warten rechnet und wann nicht
Ob Sie besser zahlen oder besser warten, laesst sich ausrechnen. Auf der einen Seite steht der Aufschlag, auf der anderen das, was ein späterer Termin Sie kostet: Tage doppelter Miete, ein Hotel, ein zweiter Urlaubstag. Bei zwei Zimmern liegt der grösste vermeidbare Aufschlag bei 210 Euro. Wenn Ihre doppelte Miete darunter liegt, ist Warten die bessere Entscheidung.
Haengt der Termin dagegen an einer Frist, die Ihnen jemand anderes setzt, ist nichts zu verschieben. Dann rechnen wir ehrlich vor, was der Tag kostet, und fahren. Wir drehen Ihnen keinen zusätzlichen Termin an und wir reden Ihnen keinen Aufschlag schoen. Die Zahl steht in der Liste, jeder kann sie nachrechnen.
Es gibt noch einen dritten Weg. Wenn nur die alte Wohnung zum Stichtag leer sein muss, ziehen wir zum Stichtag aus und lagern ein: 12 Kubikmeter kosten 72 Euro im Monat, die Fahrt beginnt bei 85 Euro. Der Einzug findet dann an einem ruhigen Tag statt, zum Grundpreis. Bei grossen Wohnungen ist diese Aufteilung oft die günstigste Lösung, obwohl zweimal gefahren wird.
Was wir nicht anbieten, ist eine Zusage auf Verdacht. Wir sagen einen Last-Minute-Termin erst zu, wenn die Mannschaft eingeteilt ist.