Die Uhrzeit entscheidet mehr als die Wohnungsgroesse
Ein Umzugstag hat eine feste Länge. Zwei Kräfte schaffen ein Zimmer mit 15 Kubikmetern und normalem Trageweg in etwa drei bis vier Stunden, Fahrt eingerechnet. Drei Zimmer mit 38 Kubikmetern brauchen einen ganzen Arbeitstag. Wenn Sie um acht Uhr morgens anrufen, ist beides denkbar. Wenn Sie um vierzehn Uhr anrufen, ist das erste denkbar und das zweite nicht mehr.
Darum ist die erste Frage am Telefon nicht, wie gross die Wohnung ist, sondern wie viel Uhr es ist und ab wann beide Wohnungen zugaenglich sind. Aus diesen beiden Zeiten ergibt sich das Fenster, in das die Arbeit passen muss. Passt sie nicht hinein, sagen wir es lieber vorher als um neunzehn Uhr im halb geleerten Flur.
Beginnt die Arbeit nach 16 Uhr, kostet das 45 Euro zusätzlich. Dieser Betrag steht fest, egal ob ein Zimmer oder fünf. Er kommt auf den Tagespreis obendrauf, nicht an seine Stelle. Ein Zimmer an einem Donnerstag, den 14., mit Beginn um 17 Uhr sind also 369 plus 45, zusammen 414 Euro.
Wir sagen diese Zahl, bevor der Wagen losfaehrt. Wer erst am Abend rechnet, rechnet immer zum Nachteil des Kunden.
Was Sie in der Zwischenzeit selbst tun können
Zwischen Ihrem Anruf und unserem Eintreffen liegen meist ein bis drei Stunden. Diese Zeit ist wertvoller als alles, was danach kommt. Wer sie nutzt, verkuerzt den Einsatz oft um eine ganze Stunde, und im Stundenmodell ist das bares Geld.
Das Wichtigste ist der Weg. Eine Mannschaft, die über Kartons steigen muss, trägt langsamer als eine, die geradeaus laufen kann. Räumen Sie Flur und Treppenhaus frei, bevor wir kommen.
Vier Handgriffe, die den heutigen Tag retten
- Kleinteile in Kartons oder Taschen, nichts Loses auf Tischen und Kommoden
- Flur, Treppenabsatz und Hauseingang frei räumen, Teppichlaeufer hochnehmen
- Einen Parkplatz so nah wie möglich freihalten, notfalls mit dem eigenen Wagen blockieren
- Papiere, Schlüssel, Ladegeraete und Medikamente in eine Tasche, die Sie selbst tragen
Wenn heute nicht geht, was dann sinnvoll ist
Es kommt vor, dass der Plan dicht ist. Dann sagen wir das sofort, statt Sie bis zum Nachmittag hinzuhalten. Wir nennen den nächsten Tag mit freier Besetzung und die Summe für diesen Tag. Häufig liegt der nächste freie Termin in der Monatsmitte auf einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag, und dann ist er zugleich der günstigste, den es ueberhaupt gibt: kein Aufschlag, Grundpreis.
Fällt der nächste freie Tag auf einen Samstag, liegt er 120 Euro darueber. Fällt er in die letzten drei oder ersten drei Tage eines Monats, sind es 90 Euro. Trifft beides zusammen, sind es 210 Euro. Bei drei Zimmern heisst das 779 Euro gegen 989 Euro. Diese Rechnung bekommen Sie am Telefon, damit Sie entscheiden können, ob Warten oder Zahlen für Sie besser ist.
Manchmal hilft auch ein Zwischenschritt. Wenn nur die Wohnung heute leer sein muss, der Einzug aber später passt, können die Sachen ins Lager: 6 Kubikmeter kosten 42 Euro im Monat, 12 Kubikmeter 72 Euro, 24 Kubikmeter 120 Euro, die Fahrt dorthin ab 85 Euro. Damit ist die Frist gehalten, und der eigentliche Umzug findet an einem ruhigen Tag statt.